
Meine Beobachtungen: Geht es um politische Entscheidungen, anstehende Wahlen, überhaupt um politische Themen, wird oft vom WÄHLER gesprochen. Damit manifestiert sich doch meine Ansicht, dass es nicht um BÜRGER geht, um die Vertretung von bürgerlichen Interessen, sondern schlicht um Machterhalt.
So gelesen ist das sicher jedem klar. Ich möchte an dieser Stelle nur mal nach oben bringen, wie sich das auch im Unterbewusstsein festsetzt bzw. wie es dort hinein gepflanzt wird.
Drum ist doch die Frage: Bedeutet das Anwachsen des Nichtwählerstammes wirklich ein Ende der Demokratie. Oder schlichtweg die Abwanderung von politischen Parteien zu einer Demokratie an der Basis. Es entstehen immer Vereine und Bürgerinitiativen, NPOs und Hilfsplattformen. Fangt vor der Haustür an, wie die Organisatoren vom Straßenfest unter dem Titel
iVamos a Guatemala!
Organisiert Spenden für ein Projekt, dass euch gefällt. Und wartet nicht darauf, dass euch endlich jemand als Bürger anspricht, sondern wählt selbst!
Weltverbesserische Grüße
Juliane